Tagebuch

11 Mai
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Wenn die Insolvenz droht

Vor-Ort-Termin in Altenweddingen mit Gastronomin Petra Isensee

Die Inhaberin des „Rosengartens“, Petra Isensee, plagten Existenzängste angesichts der Corona-Einschränkungen. Die angekündigten Erleichterungen bei der Öffnung von Restaurants seien gut. Die Auflagen dürften jedoch nicht zu hoch sein, sagt sie.

Von Udo Mechenich | Wanzleber Volksstimme | 09.05.2020

Im Gespräch erörtert der CDU-Landtagsabgeordnete für das Sülzetal, Guido Heuer, mit der Inhaberin des Rosengartens in Altenweddingen die Folgen der Corona-Krise. Foto: Udo Mechenich
Im Gespräch erörtert der CDU-Landtagsabgeordnete für das Sülzetal, Guido Heuer, mit der Inhaberin des Rosengartens in Altenweddingen die Folgen der Corona-Krise. Foto: Udo Mechenich

Petra Isensee betreibt als Inhaberin schon seit 34 Jahren das Eiscafé und Restaurant „Rosengarten“ in Altenweddingen.

„In den ersten Tagen nach den Corona-Einschränkungen war ich regelrecht gelähmt. Ich habe mir hier etwas aufgebaut. Wenn ich Pleite gehe, bin ich meine Existenz los.“

Petra Isensee im Interview

Kein Licht am Ende des Tunnels

Gaststätten dürfen aufgrund der Corona-Beschränkungen nach wie vor noch nicht öffnen. In Sachsen-Anhalt sollen sie am Freitag, 22. Mai, wieder ihre Gäste bewirten dürfen. Die CDU-Fraktion im Landtag hat nun einen Beschluss gefasst, dass die Gaststätten schon ab Montag, 18. Mai, öffnen dürfen. So könnten sie das Geschäft an Himmelfahrt, 21. Mai, schon mitnehmen.

„Gastwirte haben die Erfahrung, wie sie mit ihren Gästen umgehen können. Das ist allemal besser, als wenn in den Parks die Polizei die Menschen einsammeln muss, weil Abstandsregeln nicht eingehalten werden“, urteilt der CDU-Landtagsabgeordnete aus Langenweddingen, Guido Heuer.

Schon eine Woche vor dem Start der offiziellen Einschränkung musste die Inhaberin des Rosengartens die Türen schließen. Umsatzmäßig sah sie kein Licht am Tunnel. „Alle Menschen waren verängstigt. Schon zu der Zeit hatten wir zwei Drittel Einnahmeeinbußen. Da rechnete sich der Betrieb nicht mehr. Wir steuerten Richtung Insolvenz.“ Der folgende Außer-Haus-Verkauf wurde nicht angenommen. Schon nach drei Tagen brach Isensee ihn ab.

Auch beim Personal musste Isensee kürzen: Ihre zwei ständigen Mitarbeiter waren bis jetzt in Kurzarbeit. Angesichts der angekündigten Erleichterungen steigt einer nun wieder voll ein. Der andere steht in Rufbereitschaft. Hier will Isensee zunächst schauen, wie die Wiederaufnahme ankommt.

Heuer versteht dieses Zögern. „Die Gastwirte im Sülzetal kämpfen um ihre Existenz. Wenn wir jetzt nicht zeitnah eröffnen, dann laufen wir auf eine Insolvenzwelle im Gastronomiebereich hinaus. Das müssen wir verhindern.“

Die Öffnungserlaubnis sei gut, so Isensee. Die Auflagen dürften jedoch nicht zu hoch sein. Gerade das Verbot von Veranstaltungen treffe die Gastwirte hart. „Wir Gastronomen im ländlichen Bereich leben davon. Die Menschen wollen sich treffen. Mir sind beispielsweise im letzten Monat vier Veranstaltungen mit jeweils 60 Leuten durch die Lappen gegangen. Ohne solche Feiern habe ich nur einen geringen Umsatz. Der liegt nur noch bei einem Drittel des normalen Betrages – die Betriebskosten bleiben aber die gleichen.“

Bundesweit der Vorreiter

Vor diesem Hintergrund erlaubt die Landesregierung Sachsen-Anhalts schon jetzt, dass sich bis zu fünf Personen außerhalb des eigenen Hauses treffen dürfen. Damit ist Sachsen-Anhalt bundesweit Vorreiter. Heuer: „Nun müssen wir aber schauen, was die aktuellen Lockerungen bewirken. Wir diskutieren in Magdeburg aktuell darüber, dies auf 50 Personen zu erhöhen. Dazu wird es bis Ende Mai eine Entscheidung geben.“

In einem ersten Schritt helfen Bund und Land auch mit Förder- und Kreditprogrammen. Hier liegen zur Zeit bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt 44 000 Anträge vor. „Zwei Drittel davon sind schon bearbeitet“, erklärt Heuer.

Die finanziellen Hilfen passen, zeigt sich Isensee zuversichtlich. „Wir brauchen aber auch hier eine Ausdehnung, denn die Menschen werden jetzt nicht unbedingt gleich wieder alle in die Restaurants gehen. Das wird seine Zeit dauern.“

Schön wäre eine Herabsetzung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie, schlägt Isensee vor.

„Wir, die CDU-Fraktion im Magdeburger Landtag, befürworten eine befristete Absenkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie, beispielsweise bis Ende des Jahres 2021“, bestätigte Heuer diesen Vorschlag, „dies ermöglicht den Unternehmen einen größeren Gewinn, mit dem sie ihre Ausfälle teilweise kompensieren könnten.“

04 Mai
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Tischler will Wahrzeichen erhalten

1786 wurde die Bockwindmühle erbaut / Guido Heuer sagt bei der Suche nach Fördermittel Unterstützung zu

René Adam hat der Gemeinde die Bockwindmühle in Osterweddingen abgekauft. Der Tischler möchte sie erhalten. Als erstes muss nun die Standsicherheit gewährleistet werden, da der Zahn der Zeit an der Mühle genagt hat.

Von Udo Mechenich | Wanzleber Volksstimme | 4. Mai 2020

Porträtfoto René Adam, Tischler aus Osterweddingen Foto: Udo Mechenich
René Adam, Tischler aus Osterweddingen
Foto: Udo Mechenich

René Adam, Tischler aus Osterweddingen, hat die Bockwindmühle in Osterweddingen in der Straße „Zur Mühle“ der Gemeinde Sülzetal abgekauft. Er möchte helfen, dieses Wahrzeichen Osterweddingens zu erhalten.

„Früher gab es in meinem Heimatort Osterweddingen sechs Mühlen, worunter auch einige Wassermühlen waren. Einzig diese Bockwindmühle ist übrig geblieben“, erinnert sich Adam. Solche Wahrzeichen müsse man wertschätzen. „Wir müssen uns einfach an die alten Zeiten mit ihren Arbeitsweisen und ihrem Wissen ums Handwerk erinnern“, meint Adam, „wir alle sollten Wert auf unsere Heimat legen, wie alles entstanden ist“.

Im Jahr 1786 wurde die Bockwindmühle erbaut. Sie gehörte über Generationen hinweg der Bauernfamilie Lüddemann aus Osterweddingen. Sie und auch die Bauern aus den umliegenden Gehöften haben damit ihr Korn gemahlen. Bis in die 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde die Mühle noch von den Lüddemanns genutzt. Zum Schluss dann aber schon mit Strom.

„Damals gab es einen Stromanschluss im Ort. Der Schuster Zywotek hatte im Jahr 1910 als erster so einen Anschluss. Da wurde dann bei Bedarf einfach das Kabel quer durch Oster-weddingen auf den Straßen und Fußwegen gelegt und dann hier an der Mühle reingesteckt. Das sieht man sogar noch. Das Anschlusskabel hängt noch am Boden aus der Mühle heraus“, beschreibt Adam die Geschichte seiner Mühle.

Ansichtsfoto der Osterweddinger Bockwindmühle aus der Mitte der 20er-Jahre Foto: René Adam
Ansichtsfoto der Osterweddinger Bockwindmühle aus der Mitte der 20er-Jahre
Foto: René Adam

Er persönlich habe keine Verbindung zur Landwirtschaft. Er sei mit Herz und Verstand Tischler. Von daher fühle er sich berufen, dieses alte Holzbauwerk zu erhalten. Für ihn persönlich könne es ein Referenzobjekt werden. Im oberen Stockwerk könne er sich perspektivisch ein Büro einrichten. „Zu meinen Kunden könnte ich dann sagen: ,Schaut mal, das kann man aus alten Häusern mit dem nötigen Sachverstand und der unverzichtbaren Erfahrung machen‘“, betont der in Osterweddingen geborene Adam.

Natürlich wünscht sich Tischler Adam, beim Erbauen der Mühle dabei gewesen zu sein. „So was ist für jeden Tischler ein Herzenswunsch. Schon jetzt haben sich Baufirmen aus ganz Osterweddingen bei ihm gemeldet und ihm ihre Hilfe – mit Technik und Ideen, mit Rat und Tat – bei der Sanierung angeboten“, berichtet er. Mit so etwas könne man kein Geld verdienen. Da müsse das Herz für Osterweddingen schlagen, da brauche man den unbedingten Willen, solch ein Wahrzeichen Osterweddingens zu bewahren.

„Osterweddingen wurde in der Vergangenheit auch ,Mühlendorf‘ genannt. Mein Opa hatte eine Ausgabe der Volksstimme aus der Mitte der 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Auf einer ganzen Seite wurde hier über die verschiedenen Arten der Mühlen in Osterweddingen berichtet“, erzählt der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Heuer.

Als Kind des Sülzetals kenne er die Mühlen nur im Stillstand und freut sich immer darüber, wenn sich Bürger um den Erhalt solcher Wahrzeichen kümmern. Als erstes müsse nun die Standsicherheit gewährleistet werden. „Wer sich die Mühle anschaut, muss sich schon fragen, wie lange sie dem Wetter noch trotzen kann“, meint Heuer.

Innenansicht Osterweddinger Mühle vor der Sanierung
Der Osterweddinger Tischler René Adam kann sich vorstellen, in der Mühle ein Büro einzurichten.

Mitte der 2000er-Jahre sollte bereits schon einmal ein Mühlenverein gegründet werden, der sich um den Erhalt kümmern sollte. Das habe leider in all den vergangenen Jahren nicht geklappt, unterstreicht Guido Heuer.

Erste Gespräch mit der unteren Denkmalschutz des Landkreises habe es zusammen mit Tischler Adam bereits gegeben, so Heuer weiter. Eine Unterstützung der Arbeit Adams durch diese Institution könne er sich gut vorstellen.

Heuer: „Wichtig für unser Osterweddingen ist die Erhaltung der Außenansicht – das wäre eine tolle Geschichte für unsere Ortschaft, wenn René Adam das in den nächsten Jahren, so wie er sich das jetzt schon vorstellt, bewerkstelligt bekommt.“ Er werde Adam dabei mit persönlichen Kontakten und natürlich auch bei der Suche nach Fördermitteln auf jeden Fall helfen.

22 Apr
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„Ich erwarte keinen Tsunami“

Uniklinikchef Hans-Jochen Heinze hält Gesundheit und Wirtschaft für gleichermaßen wichtig

Aus der Wanzleber Volksstimme vom 16.04.2020 / Reporter: Jens Schmidt

Kneipen können öffnen, aber ohne Alkoholausschank, meint Professor Hans-Jochen Heinze. Volksstimme-Reporter Jens Schmidt sprach mit dem Chef der Uniklinik Magdeburg über Wirtschaft, Corona und strenge Regeln.

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06 Apr
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Das Corona-Soforthilfe-Programm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“

Links für Unternehmen – bereitgestellt von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Zur Hauptseite der Corona-Soforthilfe

Zum Musterantrag | mit Tipps und Hinweisen für das richtige und vollständige Ausfüllen des Antrages

Direktlinks zu wichtigen Downloads

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01 Apr
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Kontaktbeschränkungen werden bis zum 19. April verlängert

Die vorübergehenden Kontaktbeschränkungen in Sachsen-Anhalt werden bis zum 19. April verlängert. Das gab Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff nach einer Telefonkonferenz der Ministerpräsidentinnen und der Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin bekannt.

Das Kabinett wird, so Haseloff, morgen in einer Sondersitzung über die Verlängerung der vorübergehenden Kontaktbeschränkungen, beschließen. Der Regierungschef betonte: „Der Kampf gegen das Virus ist noch lange nicht gewonnen. Deswegen müssen die Ausgangsbeschränkungen verlängert werden. Krisensituationen erfordern besondere Verhaltensregeln. Und wir alle müssen uns an die Auflagen halten. Nur dann können wir das Virus auch wirksam und nachhaltig bekämpfen.“

Ursprünglich sollten die vorübergehenden Kontaktbeschränkungen mit Ablauf des 5. April enden.

28 Mrz
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„Das ist unser Sofortprogramm“

Der CDU-Landtagsabgeordnete Heuer beschreibt Möglichkeiten der Hilfen für das Sülzetal durch den Landeshaushalt

Aus der Volksstimme von Udo Mechenich / 26.03.2020

Die Corona-Pandemie ist eine einzigartige Krise – auch für das Sülzetal. In allen Bereichen müssen Prioritäten gesetzt werden. Hilfe soll dabei auch aus der Landeshauptstadt kommen. Im Interview schildert der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Heuer die aktuellen Maßnahmen.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Heuer (rechts) und auch der stellvertretende Bürgermeister Altenweddingens, Heiko Hampel, befürchten, dass das Freibad in diesem Jahr nicht öffnen wird. Hampel: „Wir müssen zusammenhalten.“ Foto: Udo Mechenich
Der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Heuer (rechts) und auch der stellvertretende Bürgermeister Altenweddingens, Heiko Hampel, befürchten, dass das Freibad in diesem Jahr nicht öffnen wird. Hampel: „Wir müssen zusammenhalten.“
Foto: Udo Mechenich

Volksstimme: Der Doppelhaushalt 2020/2021 für Sachsen-Anhalt wurde am 20. März beschlossen. Er umfasst ein Volumen von rund zwölf Milliarden Euro pro Jahr. Welche Zuweisungen kann das Sülzetal vom Land erwarten?

Guido Heuer: Pro Jahr fließen zusätzliche 80 Millionen Euro über die Investitionspauschale in die Kommunen. Nach dem geltenden Verteilschlüssel wird auch das Sülzetal hier seinen Anteil erhalten. Für die Landkreise in Sachsen-Anhalt wurden zusätzlich für das Jahr 2020 fünf Millionen und in 2021 zehn Millionen Euro zweckgebunden für den Kreisstraßenbau beschlossen.

Gibt es noch weitere finanzielle Unterstützungen?

Ja, zum Beispiel kommt das Azubi-Ticket. Hier wird sich das Land perspektivisch an den Kosten der Fahrten aller Azubis zu ihrer Ausbildungsstätte beziehungsweise zu ihrer Berufsschule beteiligen. Außerdem wurden für das kommende Jahr 15 Millionen Euro für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eingestellt.

Sind diese Zuweisungen bereits sicher?

Hierzu bedarf es in beiden Fällen natürlich noch konkreter Gesetze, die im Lauf des Jahres 2020 kommen werden. Desweiteren wird auch das Artenschutzprogramm des Ministeriums für Umweltschutz, Landwirtschaft und Energie, kurz MULE, fortgesetzt.

Ist das für das Sülzetal von Belang?

Hier kann das Sülzetal Anträge stellen, beispielsweise für das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, kurz FFH, rund um die Salzwiesen. Ich sichere meine Unterstützung von Initiativen für die Sülze und ihre Salzwiesen natürlich auch weiterhin zu. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Kerstin Gruetz und Ortschaftsrat Sascha Ritter werden wir ein Maßnahmenpaket auf den Weg bringen.

Der Doppelhaushalt steht seit wenigen Tagen. Nun kommt wegen der Corona-Krise noch ein Nachtragshaushalt. Wie sieht hier der zeitliche Ablauf aus?

Die erste Lesung wird voraussichtlich am kommenden Montag, 30. März erfolgen. Die zweite ist für den 2. April vorgesehen. Dann soll der Nachtragshaushalt aufgrund der Corona-Krise in Höhe von 500 Millionen Euro beschlossen werden. Das ist unser Sofortprogramm.

Wie kann konkret das Sülzetal davon profitieren?

Durch die Programme von Bund und Land können wir die heimische Wirtschaft sowohl mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen als auch langfristigen Krediten, bei denen zwei Jahre lang Zins und Tilgung ausgesetzt werden, unterstützen.

Wer ist hier für die Sülzetaler Wirtschaft der Ansprechpartner?

Wer hier Details braucht, kann sich an das Wirtschaftsministerium wenden, sobald die Debatten im Landtag und im Bundestag abgeschlossen sind, und das Maßnahmenpaket in den nächsten Tagen steht. Eine Zusammenfassung aller Maßnahmen wird es zeitnah ebenfalls im Landesportal geben.

Wird es weitere Maßnahmen für die Unternehmen geben?

Es wurde ja das Insolvenzrecht rückwirkend zum 12. März für sechs Monate ausgesetzt. Aufgrund wegbrechender Aufträge kann niemand wegen einer Insolvenzverschleppung haftbar gemacht werden. Außerdem können Unternehmen, auch natürlich aus dem Sülzetal, Steuerstundungen beantragen. Voraussetzung dieser Maßnahme ist eine wirtschaftliche Schieflage aufgrund der Coronakrise.

Wird es noch weitere Unterstützung in der Corona-Krise geben?

Ja. Wir werden die Kommunen auch bei der Bewältigung ausbleibender Steuereinnahmen, beispielsweise bei der Gewerbesteuer und ihrem Anteil an der Einkommenssteuer, unterstützen. Hier wird das Land Sachsen-Anhalt seine Kommunen, auch das Sülzetal, nicht alleine lassen.

Ein Thema sind die Beiträge der Eltern für die Kindertagesstätten.

Diese Leistung wird derzeit nur als Notbetreuung erbracht. Auch hier wird derzeit geprüft, wie Kommunen und Eltern bezüglich der Beiträge entlastet werden können. Voraussichtlich wird dieses gehaltsabhängig erfolgen. Dazu wird es in Kürze einen Erlass des Sozialministeriums geben. Hier braucht es eine einheitliche Regelung für Sachsen-Anhalt. Von Alleingängen der Bürgermeister, teils ohne Ratsbeschluss, ist dringend abzuraten. Panik ist jetzt ein schlechter Ratgeber. Wir brauchen Optimismus und die klare Setzung von Prioritäten!

28 Mrz
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Geld für die Sanierung

Aus der Volksstimme von Udo Mechenich / 27.03.2020

Taubenturm bekommt Hilfe aus Magdeburg. Foto: Udo Mechenic
Taubenturm bekommt Hilfe aus Magdeburg.
Foto: Udo Mechenic

Im Rahmen des Doppelhaushalts von Sachsen-Anhalt für die Jahre 2020 und 2021 hat das Kultusministerium geprüft, inwiefern Fördermittel für die Sanierung des Taubenturms in Osterweddingen abgerufen werden können. „Nach dem heutigen Stand sieht es so aus, dass der Bescheid innerhalb der kommenden 14 Tage von Magdeburg nach Osterweddingen raus geht“, berichtet der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Heuer. Konkret bedeute dies, dass die Sanierung dieses Wahrzeichens des Sülzetales mit bis zu 60 000 Euro aus der Denkmalschutzförderung bezuschusst werden könne.

26 Mrz
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Beschlossene Sache: Bis zu 150 Millionen Euro für Wirtschaft in Sachsen-Anhalt

Die Pressemitteilung unserer Landesregierung vom 26.03.2020 beschreibt das Vorgehen bei den Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler

Den genauen Sachverhalt zur Verteilung der Zuschüsse erläutern Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann und Finanzminister Michael Richter.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung der Landesregierung zu Soforthilfen für Solo-Selbständige und Mittelständler als PDF-Datei

25 Mrz
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Chefposten im Rathaus

Muss der Wahltermin verschoben werden?

Aus der Volksstimme von Udo Mechenich

Sülzetal l Der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Heuer fordert eine Verschiebung der Bürgermeisterwahlen im Sülzetal: „Aufgrund der aktuellen Krisensituation in Deutschland rund um das Coronavirus sollte der Bürgermeister der Gemeinde die Überlegung anstellen, dem Gemeinderat eine Verschiebung des Termins zur Neuwahl des Bürgermeisters der Gemeinde am Sonntag, 7. Juni, auf beispielsweise Sonntag, 11. Oktober, vorzuschlagen.“

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24 Mrz
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Ausnahmeregelung wegen Corona-Pandemie

Mitteilung vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt: Innenministerium sichert Handlungsfähigkeit der kommunalen Gremien

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und die daraus resultierende Pandemielage sorgen auch in Kommunen und Zweckverbänden für schwierige Situationen und beeinträchtigten die Entscheidungsfindungsprozesse der Gremien, zum Beispiel Gemeinde- und Stadträte sowie Kreistage.

…wir bitten Sie, die weiteren Ausführungen >Ausnahmeregelung wegen Corona-Pandemie< hier als PDF aufzurufen…

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